Gut durchdacht hält die Freude am neuen Bad länger als ein Wimpernschlag

Was bei der Badplanung berücksichtigt werden sollte

Bestandsaufnahme:

Am Anfang einer jeden Badsanierung steht der Wunsch nach etwas Neuem - und meist auch eine Vision davon, wie es aussehen könnte. Soll das neue Bad Dschungel- oder Wüstenfeeling vermitteln, orientalisch oder puristisch angehaucht wirken, bunt, nüchtern, maritim oder erdfarben in der Farbgebung sein? So individuell die Vorstellungen auch sein mögen, ein paar Vorüberlegungen erleichtern die Planung enorm.

Wer nutzt das Bad?

Die Badgestaltung hängt maßgeblich von der Konstellation der Menschen ab, die das Bad nutzen. Die kleinste Einheit bildet der Single, danach folgen Paare und schließlich Familien. Da ein Single nur für sich entscheidet, was ein Bad für ihn können muss, scheint hier die Planung an einfachsten. Es sei denn, er plant einen potenziellen Partner mit ein. Ähnlich verhält es sich mit Paaren, die sich noch in der Familienplanungsphase befinden. Auch sie werden ihr Bad vorausschauend gestalten. Wer und wie viele das Bad voraussichtlich nutzen werden, ist also ein bedeutsamer Aspekt bei der Badplanung.

Für alle Konstellationen empfiehlt es sich, an „später“, also ans Alter zu denken. Das aktuell geplante Bad sollte schließlich auch noch in 20 Jahren passen, denn eine Badsanierung ist in jeder Beziehung eine aufwendige Sache. Wegweisend für zukunftsorientierte Badplanung ist beispielsweise der Trend zu begehbaren Duschen, da sie im Alter eine Komponente für ein barrierefreies Bad ausmachen. Außerdem ist genügend Platz rund um Toilette, Waschbecken und Dusche eine weitere Voraussetzungen für ein altersgerechtes Bad. Und rutschfeste Untergründe haben nicht nur für Ältere Vorteile. Auch im Familienbad verhindern sie so manches Malheur.

Wie steht es mit den Platz- bzw. Raumverhältnissen?

Wer satte 20 Quadratmeter oder mehr zur Verfügung hat, braucht sich über die „Dusche oder Wanne“-Frage keine Gedanken zu machen. Hier ist sogar ein doppelter Waschtisch und ein Bidet zusätzlich zur Toilette drin. Für ein Familien- oder Luxusbad liefern großzügige Maße also die besten Voraussetzungen. Wenn das Bad aber weniger als 8 Quadratmeter misst und verschiedene Wünsche erfüllt werden sollen, sind Entscheidungskraft, Kompromissfähigkeit sowie fachmännisches Knowhow gefragt. Innovative Ideen für platzsparende Badgestaltung gibt es jedenfalls zuhauf. Man denke nur an Kombis aus Wannen und Duschen oder an Dusch-WCs.

Eine weitere wichtige Rolle bei der Badplanung spielt der Schnitt des Raumes. Einen langen „Schlauch“ von zweimal vier Quadratmetern wird man anders aufteilen und bestücken als einen quadratischen Raum. Um ein Gefühl für den Raum und die mögliche Verteilung der Badelemente zu bekommen, bietet sich die Anfertigung einer möglichst maßstabsgetreuen Skizze an. Alternativ dazu gibt es Online-Badplaner, die das Bad virtuell vor dem Auge des Betrachters entstehen lassen.

Wie hoch ist das Budget?

Ein neues Bad mittlerer Größe kostet im Schnitt zwischen 15 000 bis 25 000 Euro. Teilsanierungen oder der Austausch eines oder mehrerer Elemente fallen natürlich preisgünstiger aus. Allein deshalb ist es eine Überlegung wert, was das Ziel der Badsanierung bzw. -renovierung tatsächlich ist. Muss es wirklich von Grund auf neu gebaut werden – wie in einem Neubau oder einem überalterten Altbau mit marodem Rohrsystem? Oder reicht ein optisches Makeover oder der Einbau einer Dusche, wo vorher eine Wanne war?

Günstiger fällt die Rechnung auch durch Eigenleistungen aus. Mit etwas handwerklichem Geschick lassen sich Fliesen und Badelemente selbst entfernen und entsorgen. Auf hochwertige Materialien sollte man trotz kleinem Budget nicht verzichten. Qualität garantiert eine hohe Lebenserwartung und spart wieder Geld ein, da sich die Zeitspanne bis zur nächsten Renovierung enorm verlängert. Wer keine Lust hat, selbst jeden Posten der Badsanierung zusammenzurechnen, kann auf Badrechner oder -kalkulatoren aus dem Internet zurückgreifen.

Wie kann ich das Zeitfenster für die Sanierungsmaßnahme möglichst kleinhalten?

Wer nicht gerade über ein zweites Bad verfügt, will die Badsanierung so schnell wie möglich hinter sich bringen. Sobald aber mehrere Gewerke an einem Projekt beteiligt sind, wird es mit der zeitnahen Koordination verschiedener Handwerker schwierig. Komplettanbieter umgehen solche Komplikationen, indem sie den Sanierungsservice von der Planung bis zur Umsetzung und Abnahme des fertigen Bades aus einer Hand offerieren. So lässt sich der Traum vom neuen Bad in wenigen Tagen statt in mehreren Wochen realisieren und Stress vermeiden.

Bei bad.de beginnt der Komplettservice mit dem Badkonfigurator. Mit ihm kannst du zwischen drei Grundmodellen wählen und durch austauschbare Module variieren. Eine kostenlose Beratung vor Ort gehört ebenso selbstverständlich zu unserem Service wie ein persönlicher Ansprechpartner während der Bauphase. Bis zur Abnahme des fertigen Bades achten wir darauf, dass kein Stäubchen den Baubereich verlässt und dein neues Bad besenrein übergeben wird.

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